Westriveup-Webinar: 3-2-1 Online dabei

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Website, Onlineshop, Social Media. Was gehört dazu?

Jede/r Unternehmer/in wird schnell vor die Fragen gestellt: Wie kann ich mich als kleines Unternehmen online gekonnt aufstellen? Wie wichtig ist eine Website? Brauche ich einen Facebook-Kanal? Instagram? LinkedIn? Soll ich einen eigenen Webshop betreiben?

Fast kein Unternehmen kann es sich heute leisten, nicht digital präsent zu sein. Vor allem Social Media ist in aller Munde. „Weil man soviel machen kann, aber auch soviel falsch machen kann. Die Kernfrage lautet: wie kommen die richtigen Inhalte an die richtige Zielgruppe im richtigen Moment.“ sagt Mathias Haas im WESTRIVEUP Webinar „3-2-1 Online dabei: Website, Onlineshop, Social Media. Was gehört dazu?“ vergangenen Mittwoch. Er ist Gründer und CEO von SuperSocial, einer Agentur für Social Media und Event Experience Design, und ein wahrer Social Media Experte.

„Um Social Media Kanäle richtig zu bedienen, braucht es (die richtigen) Inhalte, (die richtigen) Tools & Plattformen, (die richtige) Zielgruppe, organische Interaktion und bezahlte Werbung, wenn Postings organisch gut funktionieren.“, so Mathias.

Um eine passende Strategie zu entwickeln, rät er, zunächst die Ziele zu definieren, die Zielgruppe, Customer Journey und Micro Moments zu analysieren und sich die Kombination der verschiedenen Kanäle zu überlegen.

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Auch Anna Werr, Expertin für Personal Corporate Identity von inhabergeführten Unternehmen, empfiehlt, im ersten Schritt den Kern/die Seele des Unternehmens herauszuarbeiten: Welche Werte und Eigenschaften möchte ich im Unternehmen leben? Die Seele des Unternehmens sollte sich dann in Kanälen, Postings, Texten, usw. widerspiegeln. Man darf nämlich nicht vergessen, dass viele KundInnen heutzutage einen Abgleich machen, ob die Werte des Unternehmens zu den eigenen passen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

Den größten Fehler, den man machen kann, sagt sie, ist, bevor man einen Kanal nutzt, nicht zu prüfen, ob dieser sinnvoll für den/die Unternehmer/in, seine/ihre Kunden und den eigenen Seelenfrieden ist: „Quälen Sie sich nicht mit einem speziellen Kanal, sondern suchen Sie eine andere Möglichkeit.“

Dem stimmt auch Marketingexperte Markus Holzweber zu, Hochschullehrer an der FH Kufstein, der schon viele einschlägige Studien geleitet hat: „Das Wichtigste für UnternehmerInnen ist, authentisch zu sein. User/Kunden erkennen sofort, ob etwas authentisch und echt oder „gefaked“ ist.“

Was ist aber, wenn man sich um Social Media als Unternehmer/in gar nicht kümmern will?

Ist es überhaupt möglich, diesen Bereich auszulagern, wenn man authentisch bleiben will? „Ja“, sagt dazu Anna Werr, „wenn man seine Werte und seine CI definiert hat, kann man diese Aufgabe gut weitergeben, sodass die Authentizität erhalten bleibt.“ Markus Holzweber rät dazu – wenn man sich einer Agentur bedienen will – Zeit und Arbeit in den Auswahlprozess zu stecken. Wenn man im Vorfeld mit zwei bis fünf Agenturen Beratungsgespräche führt, ist das zwar aufwändig, aber man erkennt, welche die Unternehmenssicht wirklich verstehen und wiedergeben können, was einem auf Dauer viel Ärger erspart.

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Dennis Mittelmann ist Gründer und CEO einer Agentur für digitale Kommunikation. Er kennt dieses Thema und spricht aus Erfahrung: „Jede/r muss für sich selbst einen passenden Weg finden. Am besten ist es, Social Media im (Unternehmens-)Alltag einzubinden, z.B. indem man als Geschäftsführer ein Foto an einem Messestand mit einem glücklichen Kunden macht und dieses postet. So wird der Content authentisch und irgendwann ist man in der Sprache und „Denke“ drinnen. Im Allgemeinen gilt: wenn man nichts zu sagen hat, sollte man auch nichts sagen.“

Besonders wichtig ist dabei auch das Dialogische: „Als Markeneigner sollte man versuchen, ein Pingpong mit Communitymitgliedern aufzubauen.“, sagt Markus Holzweber, der dies mit Studienergebnissen belegt: ca. 20% der User sind aktiv, wenn man diese direkt anspricht, (nur) 10 % sind proaktiv.

Aber was braucht man nun als KMU? Website, Onlineshop und Social Media Kanäle? Dennis sieht die Website als das Herzstück eines Unternehmens: eine Anlaufstelle, wo der Kunde mehr erfährt, die allein in der Hoheit des Unternehmens liegt und nicht abhängig von Plattformen und deren (Spiel-)Regeln ist.

Je nach Größe und Struktur sollte man sich fragen, ob und wie man einen Webshop betreiben will. Webshops wandern immer mehr auf Social Media Plattformen. „Facebook und Instagram arbeiten auf Hochtouren an Shoplösungen für KMUs, da können wir in der nächsten Zeit einiges erwarten“, sagt Mathias Haas.

In jedem Fall brauchen Unternehmen überall gute Inhalte. „Wenn Sie einen Kunden in Ihren Webshop bringen und die Daten/Produktbeschreibungen sprechen ihn nicht an, kauft er nicht.“, so Dennis Mittelmann, „es geht daher um einen guten Dreiklang: die Website als Herzstück, ein gut geführter Shop und passendes Social Media darum herum.“

Fazit: Machen Sie als Unternehmer/in zuerst Ihre Hausaufgaben: Überlegen Sie sich Ihre Werte und Ziele, die Sie verfolgen. Bauen Sie eine passende Strategie auf und bleiben Sie authentisch. Denken Sie immer daran: Qualität vor Quantität. Lieber weniger, aber guter Inhalt, der zur Interaktion anregt.

Link zur Aufzeichnung des Webinars: https://youtu.be/Rd5V9Jmueao

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