5 Gedanken zu Weihnachten

 

Das Jahr nähert sich dem Ende zu, der Weihnachtsstress erreicht seinen Höhepunkt und gerade in einer sehr schnelllebig geprägten Zeit, tendieren wir den Blick auf das Wesentliche zu verlieren.

Wir wollen mit diesem Artikel zum Abschluss des Jahres fünf Gedanken zu Themen verlieren, über die wir uns gerade in der Weihnachtszeit bewusster werden sollen.

 

Zeit mit der Familie

“Die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell”, das ist ein Satz den wir alle nur zu gut kennen. Manchmal verliert man allerdings im Stress des Alltags die wirklich wichtigen Dinge im Leben aus den Augen: Zeit mit der Familie zu verbringen. Mit einem Besuch bei Oma, Opa, Tante oder Onkel, ganz egal wer es ist, kann man Menschen die einem wichtig sind eine große Freude bereiten. Einen Gang zurückzuschalten, alle Dinge die man erledigen “muss” nur mal kurz hinter sich zu lassen und etwas mit den Liebsten zu unternehmen, tut richtig gut und sollte eigentlich ganz oben auf unserer To-Do Liste stehen.

 

5 Gedanken zu Weihnachten 1

Was ist Liebe?

Swipe nach rechts wenn er oder sie dir gefällt und nach links wenn nicht. So funktioniert “Liebe” auf Dating-apps der heutigen Zeit. Doch kann innerhalb von ein paar Sekunden und anhand eines Bildes wirklich eine Entscheidung in Sachen Liebe getroffen werden? Sehr oft heißt es “Am Anfang fand ich ihn eigentlich nicht gut..” und doch passiert es, dass man sich ineinander verliebt wenn man sich besser kennenlernt.

Es gibt eben mehr Faktoren als nur das Aussehen, die unser Herz bei einer bestimmten Person schneller schlagen lassen. Die kleinen Dinge wie ein Lächeln im richtigen Moment, interessante Konversationen oder eine warme Umarmung sind manchmal ausschlaggebend und werden beim Swipe nach rechts oder links komplett außen vorgelassen.

Unser Fazit ist daher: Liebe ist ein Prozess und entsteht nicht durch einen Swipe.

 

5 Gedanken zu Weihnachten 2

Brauchtum

Bräuche und Traditionen spielen eine grundlegende Rolle für die Identifikation einer Region. Gerade um die Weihnachtszeit werden diese in unterschiedlichsten Formen sichtbar. Bräuche sind aber nicht nur wichtig für die Definition der eigenen Kultur, sondern bieten auch die Basis für Vereinswesen, Ehrenamt und ein Miteinander in der Region. Es liegt in der Verantwortung unserer Generation, Brauchtum bedacht zu konservieren, um es an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Einen Brauch haben wir zum Beispiel auch in der Herzregion näher unter die Lupe genommen – die Rauhnächte.

 

5 Gedanken zu Weihnachten 3

Miteinander

In der Weihnachtszeit wird uns oft der Spiegel unserer Gesellschaft vorgehoben. Leid und Armut befinden sich dabei leider nicht nur über unseren Landes- oder Kontinentalgrenzen. Oftmals will man Gutes tun, ist dabei aber mit der Vielzahl an globalen Problemen überfordert und verliert den Überblick, wo die Hilfe am ehesten benötigt wird und besten umgesetzt werden kann. Um zu helfen, braucht man oftmals den eigenen Ort nicht verlassen. So kann am einfachsten und effizientesten bereits in der eigenen Gemeinde, in der eigenen Straße, oder im eigenen Haus getan werden. Wir regen dazu an, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen, als guter Vorsatz für das neue Jahr zum Beispiel.

 

Nachhaltigkeit

Gerade um Weihnachten merkt man, dass der in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaute Wohlstand seinen Zenit erreicht hat. Amazon liefert in größeren Städten mittlerweile innerhalb eines Werktages aus. Die Frage, die sich auf Dauer stellt ist allerdings, was der Preis für die Marktkonzentration der Internetgiganten ist und wer ihn bezahlt.


Nicht nur Umwelt, vor allem aber auch der Wohlstand einer Region und das damit zusammenhängende Sozialgefüge – Arbeitsplätze, Infrastruktur- hängen stark von einer intakten regionalen Wirtschaft ab. Ein Blitzangebot mag im ersten Moment günstiger und bequemer wirken, doch den Preis zahlt am Ende des Tages die Region. Aussterbende Ortskerne, schwache Nahversorgung, Auslagerung der Kaufkraft in die Peripherie – Symptome die bereits jetzt zu beobachten sind und nachhaltig Orte und Städte schädigt.

Mit diesem Artikel wollen wir euch dazu ermutigen, Gegebenes nicht als selbstverständlich zu verstehen, Dinge, die einem normal vorkommen nicht zu hinterfragen, dankbar zu sein.

Das Herzregion Team wünscht dir, deinen Liebsten und allen Freunden besinnliche Weihnachten!