Ein Schritt näher an der Ski-Saison – Unsere Checkliste für das perfekte Ski-Outfit

Wenn der Zwiebel-Look wieder angesagt ist, weiß man: Die Skisaison ist nicht mehr weit entfernt! Ob „alter Skihase“ oder „Pistenneuling“ – das Schichten der Klamotten ist für Alle gleichermaßen von Vorteil. Gerade Neulinge des Wintersports sind jedoch oft überfordert mit der Fülle des Angebots und den verschiedenen Möglichkeiten die sich rund um die Pisten-Couture bieten.

Wie soll nun also das perfekte Ski-Outfit aussehen und was darf auf gar keinen Fall fehlen?

Ein Schritt näher an der Ski-Saison – Unsere Checkliste für das perfekte Ski-Outfit 1

Skisocken

Hauptsächlich schützen sie natürlich die Füße vor Kälte – daher sollten sie nicht zu dünn, jedoch auch nicht zu dick sein (die selbstgestrickten Wollsocken von Oma sind hier nicht von Vorteil 😉). Kniestrümpfe, die an den „kritischen Stellen“ wie Schienbein, Zehen und Fersen entsprechend verstärkt sind, stellen die bessere Variante dar. Außerdem sollten die Socken nahtlos und atmungsaktiv sein – nichts ist schlimmer, als kalte Füße aufgrund von durchgeschwitzten Socken.

Thermounterwäsche

Funktionalität schlägt Optik: Diese Kleidungsschicht ist die wohl wichtigste des gesamten Skioutfits! Warum? Auch wenn die lange Thermounterhose und das langärmlige Thermounterhemd alles andere als sexy aussehen, so haben sie aufgrund ihrer direkten Lage am Körper nicht nur die Aufgabe warm zu halten, sondern auch trocken. Daher ist hier besonders auf die Qualität der Stoffe zu achten: Reine Baumwolle oder ähnliche Stoffe sollten definitiv vermieden werden, denn diese sind nicht in der Lage, Schweiß zu absorbieren und dadurch Wärme zu produzieren. Dies führt dazu, dass der Körper auskühlt und schon geht das Frösteln los. Synthetische Stoffe, die schnell trocknen und atmungsaktiv sind somit zu bevorzugen.

Ein Schritt näher an der Ski-Saison – Unsere Checkliste für das perfekte Ski-Outfit 2

Skipullover

Wie viele Schichten sind wirklich notwendig? Hier scheiden sich die Geister: Ob tatsächlich noch eine Schicht zwischen Unterhemd und Jacke hinzugefügt wird, hängt von dem individuellen Kälteempfinden ab. Falls also eine weitere Schicht benötigt wird, ist es von höchster Wichtigkeit, dass diese ebenso atmungsaktiv ist wie die Schicht darunter. Auch zu dicke Teile sind nicht von Vorteil, denn unter der Skijacke ist nun einmal nicht uneingeschränkt Platz – bewährt hat sich neben Funktionsmaterial auch Fleece, denn beide Stoffe transportieren Feuchtigkeit nach außen, ohne den Körper auszukühlen. Dünne Schichten sind also der goldrichtige Weg zu genügend Bewegungsfreiheit und Wärme.

Skihose

Wasserdicht. Winddicht. Atmungsaktiv.
Egal ob nasse Skilift-Sitze, eisiger Abfahrtswind oder niedrige Temperaturen – werden diese drei Faktoren berücksichtigt, kann nichts mehr schief laufen. Wanderhosen oder ähnliches erfüllen diese Eigenschaften leider nicht, daher sind stets Materialien wie Goretex oder Sympatex zu bevorzugen. Optisch machen die Hosen natürlich nicht so viel her, wie eine gutsitzende Jeans oder schicke Anzughosen. Dennoch gibt es mittlerweile auch bei Skihosen Modelle, die für eine recht schöne Silhouette sorgen und dabei trotzdem ausreichend Bewegungsfreiheit und Wärme bieten.

Ein Schritt näher an der Ski-Saison – Unsere Checkliste für das perfekte Ski-Outfit 3

Skijacke

Die oben genannten Kriterien treffen auch hier zu, mit einigen Zusätzen: Ein Schneefang sowie undurchlässige Nähte sollten bei der Jacke bestenfalls nicht fehlen. Diese beiden Komponenten sorgen dafür, dass kein Schnee oder Wind in die Jacke gelangen können. Ebenfalls sehr nützlich (jedoch nicht zwingend notwendig) sind Luftschlitze unter den Achseln, die eine kurze Belüftung auch bei kalten Temperaturen möglich machen. Letztendlich kommt man auch um eine Kapuze nicht herum: Sorgt ein Sturm unerwartet für heftige Schneefälle und eisige Winde, so schützt die Kapuze zusätzlich vor Kälte. Daher sollte sie möglichst so groß sein, dass sie auch über den Helm passt. Hinsichtlich des Materials sind vor allem Daune und Polyamid zu empfehlen, denn diese Kombination bietet sowohl Isolation als auch Wind- und Wasserschutz.

Handschuhe, Mütze und Schal

Gute Qualität ist bei diesen Utensilien das A und O: Nasse Hände, Zugluft am Hals und auch kalte Ohren können einem schönen Skitag ein frühes Ende setzen. Sowohl Fäustlinge als auch Handschuhe sollten vor allem wasser- und winddicht sein – wer hier spart, kauft zwei Mal! Ein Profil an den Innenflächen ist ebenfalls von Vorteil, denn es sorgt für optimalen Halt.
Wer kein Fan von Rollkragen ist, gewährt einem Schal den Vortritt. Lange, dicke Wollschals sind hier jedoch gänzlich ungeeignet: Sie verrutschen schnell und sorgen so für Lücken am Hals und saugen sich zudem auch gerne einmal mit Schnee oder Schweiß voll. Ein Schlauchschal aus Fleece, der bei Bedarf auch über Mund und Nase gezogen werden kann, ist die optimale Alternative für die Piste!

Mützen beim Skifahren gehören schon seit einiger Zeit fast der Vergangenheit an – aus gutem Grund: Sie beeinträchtigen die Passform des Helmes und somit auch den Helmschutz im Falle eines Sturzes. Beim Aprés Ski kann die Helmfrisur aber getrost unter einer stylischen Mütze verschwinden!

Skihelm

Sicherheit geht vor – dies sollte mittlerweile Jedem bewusst sein. Beim Kauf spielt vor allem der Sitz eine ausschlaggebende Rolle, denn sitzt der Helm nicht gut, ist die Verletzungsgefahr direkt größer. Zwar bietet die Kopfbedeckung zusätzliche Wärme, doch Luftschlitze sollten trotz eisiger Temperaturen nicht fehlen, um zu starkes Schwitzen am Kopf zu vermeiden.
Form und Design sind absolut keine Grenzen gesetzt und sowohl elegante als auch „exotische“ Varianten sind erhältlich 😉

Skibrille

Beim Skifahren treffen zwei Extreme aufeinander: Schnee und Sonne. Um vor beidem ausreichend geschützt zu sein, ist eine Skibrille unabdingbar. Zum einen sorgt sie dafür, dass die Sonne, die von Schnee und Eis reflektiert wird, nicht zu sehr blendet, zum anderen schützt sie bei schlechterem Wetter vor Schneefall und unangenehm kalten Wind. Skibrillen beschlagen zudem nicht schnell, was eindeutig zu besseren Sichtverhältnissen auf der Piste beiträgt.