Fakten rund um Ostern

Dieses Wochenende steht es wieder an, die größte Feierlichkeit in der katholischen Kirche. Nach 40 Tagen des Fastens wird am Ostersonntag die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Wir haben uns auf die Suche nach Daten und Fakten rund um Ostern gemacht.

Was ist am Gründonnerstag „grün“?

Der Gründonnerstag spielt im christlichen Glauben eine große Rolle. An diesem Tag nahm Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern zu sich. Es ist der Ursprung der Eucharistie, bei der Jesus Brot und Wein gesegnet und mit den Aposteln geteilt hat. Zudem ist der Gründonnerstag der Tag vor dem Karfreitag, also der Tag vor Ostern.

Die Farbe Grün hat allerdings mit der Namensgebung für den Gründonnerstag nichts zu tun. Es kommt vom althochdeutschen „Grunen“, das später zu „Greinen“ wurde und so viel wie „Weinen“ bedeutet.

Osterbeginn: Der Karfreitag

In der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag wurde Jesus verraten, woraufhin er am Karfreitag gekreuzigt wurde. Dieser Tag gilt heute noch als Tag der Buße, des Betens und des Fastens. Naheliegend, dass der Name Karfreitag aus dem Althochdeutschen „Kara“ entstand, das für „Kummer“ und „Trauer“ steht.

Für Angehörige des evangelischen Glaubens stellt der Karfreitag den größten Feiertag der Osterzeit dar, weshalb Gläubige auch in Österreich arbeitsfrei haben. Aus diesem Grund kommt es hierzulande derzeit zu einer hitzigen Debatte, ob der Karfreitag nicht für alle Bürger als 14. gesetzlicher Feiertag im Jahr eingeführt werden soll.

Karsamstag

Der Karsamstag ist der Tag zwischen der Kreuzigung und der Auferstehung Jesus’. Es ist ein sehr andächtiger Tag, ein Tag der Stille und Trauer. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wandelt sich diese Trauer allerdings in Freude um. Denn in der Osternacht erstand Jesus von den Toten auf – ein zentrales Element des christlichen Glaubens. Zudem gilt der Karsamstag als letzter Tag der 40-tägigen Fastenzeit.

Um der Trauer mehr Ausdruck zu verleihen, läuten in vielen Gemeinden keine Kirchenglocken. Stattdessen wird mit Holzratschen auf die Osterzeit aufmerksam gemacht.

Ostersonntag – der Osterhase Kommt

Der Ostersonntag ist das größte Fest in der katholischen Kirche – die Auferstehung Christi wird gefeiert. Die Ostermesse wird entweder am Abend des Karsamstag oder morgens am Ostersonntag gefeiert. Dabei werden Körbe mit Speisen geweiht, die typischerweise mit einem bestickten Weihtuch zugedeckt werden.

Traditionell gibt es auch ein Osterfeuer, an dem die Osterkerze entzündet wird. Früher wurden an diesem Osterfeuer auch Holzprügel oder Baumschwämme entzunden. Damit wurde das Osterfeuer und somit der Ostersegen in die einzelnen Haushalte weitergetragen.

Der Ostersonntag ist der erste Tag nach der Fastenzeit. Daher ist Ostern auch bekannt für gutes Essen in Hülle und Fülle. Typische österliche Speisen sind beispielsweise das Osterlamm, der Osterschinken oder gefärbte Eier. Vor allem die Ostereier werden traditionell vom Osterhasen versteckt. Doch warum bringt uns der Osterhase kleine Geschenke? Die Antwort auf diese Frage könnt ihr am Karfreitag auf unserem Blog nachlesen.

Ostermontag – wir haben frei

Bei uns in Österreich gilt der Ostermontag als fixer Feiertag und ist der letzte Tag der österlichen Feierlichkeiten. Auch an diesem Tag wird die Auferstehung Christi gefeiert. Dieser Ostertag geht auf die Wanderung zweier Jünger nach Emmaus zurück, denen Jesus am Weg erschienen ist.

Mit ein paar neuen Fakten über Ostern wünschen wir euch ein schönes Osterfest!

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ÜBER DIE AUTORIN:

Natalie Rosenkranz aus Oberndorf in Tirol studiert Tourismusmanagement an der FH Wien und bloggt auf der Herzregion über Süßes, Saures, Selbstgemachtes und Gschichtn aus der Region.