Unsere liebsten Neujahrsziele 2022

Das kennt ihr doch sicher auch: Zum Jahresende werden allerlei außerordentliche Ziele für das kommende Jahr beschlossen. Dabei sind es in den allermeisten Fällen Angewohnheiten, die man sich schon seit Jahren versucht abzutrainieren – sei es, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben oder das Handy doch öfters einmal beiseitezulegen. Die Mehrheit dieser Ziele wird in den ersten Wochen des Jahres noch höchst motiviert umgesetzt, aber dann kippt die Stimmung: Wie fast immer werden die guten Vorsätze noch vor Februar über Bord geworfen.

Damit ist nun jedoch Schluss, denn 2022 wird euer Jahr! Wir wollen euch inspirieren, euch realistische und motivierende Vorsätze zu nehmen, anstatt euch unnötigerweise von euren eigenen Vorgaben unter Druck setzen zu lassen. Wie genau ihr das anstellt und welche Ziele uns für das kommende Jahr inspirieren, haben wir hier für euch zusammengetragen.

Auf die Wortwahl kommt es an

Bei den Marketingleuten unter euch klingelt es jetzt wahrscheinlich, wenn wir die SMART-Zieldefinition ansprechen. Diese wird nämlich im Marketing angewendet, kommt allerdings ursprünglich aus dem Projektmanagement. Für all diejenigen, bei denen sich nun große Fragezeichen in den Augen bilden, keine Sorge – wir lösen das Geheimnis für euch auf.

SMART ist ein Akronym für ein Kriterien Raster, welches zur Zielsetzung jeglicher Art angewendet werden kann. Demnach müssen Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein, um erfolgreich erreicht zu werden. Die Formulierung nach diesen Kriterien konkretisiert eure Zielsetzung um ein Vielfaches. So könnte ein Vorsatz bspw. lauten, dass ihr bis zum ersten Juni drei Bücher gelesen habt. Versucht, euch im Zuge dessen bewusst darauf einzulassen, euch kleinere, dafür realistische Ziele zu setzen, anstatt gigantischer Vorhaben, die schon seit Minute 1 zum Scheitern verurteilt sind. Das motiviert nochmal doppelt.

Ein weiterer hilfreicher Anreiz für euch ist es, darauf zu achten eure Ziele positiv zu formulieren. Anstatt euch zum Jahresbeginn durch eine Menge Verbote zu limitieren und dadurch einen negativen Beigeschmack zu den „guten“ Vorsätzen hinzuzufügen, solltet ihr positive Formulierungen anwenden. Aus „Ich darf am Tag nur noch eine Stunde auf Social Media verbringen“ wird so ganz schnell „Ich schaue mich eine Stunde am Tag auf Social Media um und verbringe meine restliche Freizeit mit einem guten Buch/ Zeit mit Freunden“.

Das Ziel immer vor Augen

Ein wichtiger Aspekt, um eure Ziele greifbar zu machen, ist es, sie genau vor Augen zu haben. Und damit meinen wir nicht nur vor eurem inneren Auge. Greift euch Papier und Stift oder euer Tablet und beginnt damit, euch eure Ziele optisch ansprechend zu visualisieren. Dabei könnt ihr, je nachdem wie es euch beliebt, mit der Auflistung verschieden vorgehen.

Eine klassische Anordnung wie auf einer gewöhnlichen To-Do-Liste hilft euch dabei, immer einen gesamten Überblick über eure Vorhaben zu behalten. Manchen genügt dieser Rundumschlag, für andere mag dies ein wenig überfordernd sein. Daher ist es eine hervorragende Idee, zusätzlich zu der übergreifenden Übersicht eure Ziele zeitlich zu verteilen. Nicht alle Vorsätze müssen im Januar zur Perfektion umgesetzt sein. Stattdessen könnt ihr versuchen, eure Vorhaben auf verschiedene Monate aufzuteilen.

Nehmt hierfür eine Kalender-Übersicht zur Hand und notiert die entsprechenden Vorsätze zu den dazugehörigen Monaten. Dadurch liegt der Fokus immer auf einer gesonderten Motivation, was euch das Erreichen der Ziele sehr erleichtern wird.

Bonuspunkt: Meist etablieren sich nach vier Wochen die ersten Routinen. Somit integriert ihr nach und nach neue Routinen in euren Alltag, ohne, dass ihr es überhaupt merkt.

Kalender-Blatt

Inspiration für eure Vorsätze 2022

Mit den richtigen Tricks an der Hand schafft ihr es also auch, dass ihr eure Ziele erreicht. Wenn ihr allerdings noch nicht so recht wisst, wie ihr die genannten Hilfestellungen umsetzen sollte, dann haben wir hier ein paar nachhaltige Vorsätze für euch – nachhaltig für eure Umwelt, aber genauso für eure persönliche Entwicklung.

Social-Media Channels entrümpeln

Vielleicht kennt ihr die Situation, dass die Informationsflut auf den Sozialen Medien teilweise sehr erschlagend sein kann. Es prasseln eine Menge Fotos und Videos auf einen ein, aber man scrollt trotz dessen nur halbherzig durch den Feed. Da ist es höchste Zeit einmal seine Abonnements zu entrümpeln. Dabei könnt ihr euch die Fragen stellen: Inspiriert mich dieses Profil? Habe ich einen Mehrwert? Kenne ich diesen Menschen überhaupt? Somit seid ihr mit inspirierenden Profilen und spannendem Content für das kommende Jahr gerüstet. Der bewusste Umgang auf Channels wie Instagram oder TikTok fördert somit nicht nur ein gesünderes Konsum-Verhalten, sondern bringt euch vielleicht sogar dazu, „offline“ neue Dinge auszuprobieren.

Die Heimat erkunden

Durch die erneut angespannte Corona-Lage ist das Reisen in fremde Länder für viele keine Option – das kann durchaus frustrierend sein. Diese Einschränkung kann aber auch als Chance gesehen werden. Wie viel habt ihr eigentlich schon in eurer direkten Umgebung erkundet? Wenn euch jetzt nur verblasste Erinnerungen im Kopf schwirren, wird es höchste Zeit, Neues zu erleben.

Auch wenn es teilweise nicht so scheint, kann die eigene Heimat wunderschöne Szenerien bergen. Nehmt es euch doch vor, einmal im Monat einen Ausflug in der Heimat zu unternehmen. Seien es malerische Wanderwege, eine Kulturveranstaltung oder ein Städtetrip – die Möglichkeiten sind zahllos. So könnt ihr am Ende des Jahres, trotz gewisser Einschränkungen, auf herrliche Erlebnisse zurückblicken.

Eure Kochkünste entfesseln

Ihr seid hungrig auf Action in der Küche? Setzt euch zum Ziel, neue Rezepte auszuprobieren. Gemeinsam mit dem einen bestimmten Kochbuch, das schon seit Jahren in eurem Bücherregal verstaubt, werdet ihr zum Hobby-Sternekoch. Nehmt euch wöchentlich ein Gericht vor, welches ihr austesten möchtet. Selbstkochen macht übrigens nicht nur Spaß, sondern schont ganz nebenbei noch euren Geldbeutel. Meist ist es nämlich günstiger, die Gerichte selbst zu kochen, als andauernd zu bestellen. Auch macht dieser Vorsatz besonders viel Freude, wenn man mit seinen Einkäufen lokale Unternehmen unterstützt. So könnt ihr frisches Gemüse, Milchwaren oder Eier meist bei einem lokalen Anbieter kaufen. Ihr tut somit Menschen in eurem unmittelbaren Umfeld, dem Klima und euch selbst etwas Gutes.

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