Wie wird die Welt nach Corona aussehen?

Corona hat unseren Alltag verändert, so viel steht fest. Aber wird Corona auch unsere Zukunft verändern? Wie viel wird hängen bleiben von Hustenetikette, Hygiene- und Abstandsregeln? Wie wird sich das Verhalten der Menschen ändern und deren Abläufe im Alltag? Auch viele Unternehmen hat die Krise zum Umdenken gebracht. Der Online-Auftritt wurde erweitert und möglicherweise sogar ein Online-Shop angelegt. Was nehmen wir von Corona mit?

Führt Corona zu einer sozialeren Gesellschaft?

Im Zuge der Corona Krise und des ,,Social Distancing‘‘ entstand eine Welle der Solidarität gegenüber Nachbarn, Risikogruppen, Unternehmen etc. Etliche Nachbarschaftshilfen kreierten Tauschbörsen für Lebensmittel, in Online-Portalen boten junge Menschen den Älteren Ihre Hilfe für Einkäufe an oder der lokale Lieblingshändler wurde fleißig in den sozialen Medien promotet. Der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft stieg in dieser Krisensituation plötzlich rasant an. Dabei wäre es doch schön, wenn diese Solidarität, die Rücksicht auf die Schwächeren und die Hilfsbereitschaft auch nach Corona beibehalten werden würden. Dann hätte Corona zumindest sogar einen kleinen Nutzen gehabt.

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Mundschutz, Abstand halten und Co.

Vor allem im asiatischen Raum gehört der Mundschutz schon lange zum Alltagsgeschehen dazu. Denn wo viele Meschen aufeinandertreffen, dort schwirren auch viele Viren durch die Luft. Im europäischen Raum jedoch kommt es uns noch immer befremdlich vor, wenn wir vorm Verlassen des Hauses eine Maske aufziehen müssen. Gesichter werden unkenntlicher, Emotionen kommen schlechter zum Ausdruck und für Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, stellt die Bedeckung des Mundes sogar eine echte Hürde dar. Inwieweit wird sich der Mundschutz also auch nach Corona durchsetzen? Und was ist mit der Abstandsregelung? Werden Menschen nach Corona instinktiv etwas mehr Abstand zu ihren Mitmenschen halten? Oder ist nach Corona wieder alles vergessen? Grade in der Grippesaison kann für Risikogruppen der Abstand und die Mundbedeckung Schutz vor einer für Sie gefährlichen Infektion bedeuten. Wir sollten also weiterhin Rücksicht aufeinander nehmen und an Hustenetikette, Abstandsregelung und vielleicht sogar dem Mundschutz festhalten.

Wie werden sich regionale Händler künftig aufstellen?

Besonders unsere regionalen Händler leiden unter der Corona Krise. Sinkende Umsatzzahlen, die Öffnungsverbote und hohe hygienische Auflagen bringen kleine Unternehmen ins Wanken. Parallel steigen die Zahlen der Bestellungen bei den Online-Riesen rasant in die Höhe. Das brachte viele regionale Händler dazu, sich ebenfalls online aufzustellen. Ob hier bei der Herzregion oder auf anderen Portalen, die Sichtbarkeit von regionalen Unternehmen im Internet wurde im Zuge der Corona Pandemie und aber auch im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger. Denn auch wenn der Laden geschlossen bleiben muss, das Internet hat weiterhin geöffnet und bietet auch kleinen Händlern tolle Möglichkeiten, ihre Produkte online zu vertreiben. Zusätzlich können über das Internet auch potenzielle Kunden erreicht werden, die nicht zwingend in der Region des Händlers leben. Das eröffnet neue Möglichkeiten über die regionalen Grenzen hinaus und vergrößert die Gruppe der potenziellen Kunden um ein Vielfaches.
Sich online aufzustellen ist also auch nach der Corona Krise sinnvoll und war es bereits vorher. Nutzen Sie als kleiner Händler die Chancen, die das Internet Ihnen bietet. Sei es nun, um mit der Zeit zu gehen oder aber, um gewappnet zu sein, sollte es noch einmal zu einer ähnlichen Situation kommen.

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Corona als Chance wahrnehmen

Positive Entwicklungen unserer Gesellschaftsdynamik, Vorantreiben der Digitalisierung von regionalen Unternehmen und Hygienemaßnahmen sind Errungenschaften die sich während der Corona Pandemie ergeben haben. Warum davon also ablassen, sobald die Krise hinter uns liegt? Eine Ausnahmesituation regt stets zum Umdenken an, was in einigen Fällen auch positive Auswirkungen haben kann. Das sollten wir als Chance sehen und versuchen, diese auch nach Corona so umzusetzen. Dann hat diese Pandemie zumindest einen kleinen Nutzen gehabt.